Heimo Wallner
»Immer ich«
Der österreichische Künstler Heimo Wallner (Jg. 1961) widersetzt sich einer einfachen Beschreibung, da er mit verschiedenen künstlerischen Medien arbeitet. Sein Arbeitsfeld reicht von der Zeichnung, Grafik über Film, Skulptur, Performance bis zu Installationen in institutionellen Räumen. Heimo Wallner studierte Bildhauerei an der Akademie der bildenden Künste in Wien. Seit 1990 veranstaltet er das intermediale Symposium in Schrattenberg (Stmk). Seine Arbeiten sind voller Widersprüche, sie sind gleichzeitig einfach und komplex, zerstörend und humorvoll, antiakademisch und hochintellektuell. In seinen schnellen, unmittelbaren Zeichnungen manipuliert Wallner Körperteile in ihrer Bewegung, in ihrem Ausdruck, und transformiert sie in Symbole von Begriffen, die er als »Wortschatz der Gefühle« versteht. Die Körpersprache seiner Protagonisten, die in ihrem Verhalten häufig vulgär und selbstzerstörend erscheinen, erzählen von der menschlichen Abhängigkeit und vom einzelnen Lebenskampf. »Meine Arbeiten sind dann am besten, wenn ich schneller zeichne als denke«, Wallner.
